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Die Leichtathletikabteilung lädt zur Jahreshauptversammlung am Freitag, 06. Februar 2026 ins Vereinsheim des SV Union ein.
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Ein neunjähriger Steppke namens Marten Roland von der Borussia aus Salzgitter lief beim Adventslauf des SV Union Salzgitter auf der 5200m Strecke fast allen „Großen“ davonlief. Bei der 43. Auflage des traditionellen Volkslaufes der Sölter gab es neben bemerkenswerten Leistungen aber auch viel Lob für die „Orga“ um Chef Christoph Olbrich. Pünktlich um 9:45 erfolgte der erste Startschuss und das Läuferfeld jagte auf die 5200m lange profilierte Waldstrecke. Nach flotten 20:15 lief der Sieger Leon Magnus Ifftner (BLC Braunschweig) gefolgt von Merlin Wimmer (Alstom/ 20:43) ins Ziel, doch schon auf Platz 5 näherte sich ein „Knirps“ dem Ziel. Im Ziel war man etwas irritiert und auf die Frage eines erstaunten Zuschauers: „der Kinderlauf ist doch später…oder?“, antwortete der Trainer des Kleinen, Martin Kaletka schmunzelnd:“ Alles Gut, das ist Marten, der ist kann ganz gut bei den Großen mithalten“. Nach erstaunlich starken 24:07 Minuten überquerte das große Talent vor dem Rest des Feldes die Ziellinie und war sichtlich stolz über seine Leistung. Der 75jährige Klaus Fricke könnte mindestens sein Opa sein, benötigte beachtliche 29:06 Minuten. Bei den Frauen erfreute Ellen Hager aus Salzgitter mit schnellen 24:37 Minuten als Siegern und bei den M40 Masters Damen lief Natascia Nuzzo aus Salzgitter nach 27:42 über die Ziellinie. Ein besonderer landschaftlicher aber auch anspruchsvoller Leckerbissen ist die 10200m Langstrecke. Der Gesamtsieger Michael Bieling von der LG Braunschweig bewältigte diese Strecke in sehr guten 40:26 Minuten. Noch stärker einzuschätzen sind allerdings die 42:31 vom 60jährigen Dauerbrenner Peter Stock vom Läuferteam Oker, der seit Jahrzehnten ein prägendes Gesicht auf Straße und im Gelände ist. Ebenfalls der Klasse 60+ zugehörig ist die Damensiegerin Martina Mischnik (Lauftreff Braunschweig), sie benötigte 52:10 Min. Kaya Jurtzok (Union) lief in der Klasse U18 mit 27:47 Minuten ein gutes Rennen. Beim Schülerlauf U14 über 2,5km wusste Jona Harmeling (SCU Salzgitter) mit einer Zeit von 12:27 als Sieger zu gefallen. Mieke Löwe ist erst 8 Jahre alt, sie war über 1400m in seiner Altersklasse mit 7:14 nicht zu schlagen. Oft geben die kleinen Geschichten am Rande eine besondere Note. So erfuhr der aus Erfurt stammende Andreas Heym erst vor wenigen Tagen von dem Volkslauf und nahm am Sonntag kurzentschlossen sein Klapprad, stieg in den Zug und fuhr nach Salzgitter, radelte vom Bahnhof zum Start und rannte die gut 10km in beachtlichen 51:30 und war beim anschließenden Punsch voll des Lobes für die Organisation und versprach versprach 2026 wiederzukommen. Alle Ergebnisse hier. Mas/Manfred Spittler Am Sonntag dem 30. November wird der Vöppstedter Forst wieder die reizvolle Kulisse für den traditionellen Adventslauf des SV Union bieten. Für die 43. Auflage des beliebten Volkslaufes werden wieder viele Laufbegeisterte aus Nah und Fern erwartet. „Es wäre schön, wenn der Wald ein weißes Mäntelchen bekäme“, äußert der Abteilungsvorsitzende der Unioner Leichtathleten Christoph Olbrich einen Wunsch zum sportlichen 1. Advent. Der erste Startschuss erfolgt um 9:45Uhr am Sportgelände an der Friedrich-Ebert-Straße. Männer, Frauen und Jugendklassen werden hier auf die 5200m lange Waldstrecke geschickt. Die Läufer und Läuferinnen der 10200m Waldrunde starten um 10:30 auf die anspruchsvolle Rundstrecke. Schüler und Schülerinnen ermitteln ab 10:40 Uhr über 1400m bzw. 2500m ihre Sieger. Die Ausschreibung kann unter Ausschreibung Adventslauf eingesehen werden. Meldungen können bis zum 27.11. an Christoph Olbrich E-Mail: [email protected] gerichtet werden. Nachmeldungen sind mit einem Zuschlag von 1€ bis eine Stunde vor Wettkampfbeginn im Kassenraum am Unionstadion möglich. Mas/Manfred Spittler Seit vielen Jahren ist es für die Leichtathleten des SV Union Salzgitter lieb gewordene Tradition ihren Saisonabschluss beim Läufer und Werfer-Tag der LG Solling in Uslar zu verbringen. Erst die Arbeit dann, dann das Vergnügen hieß es dann natürlich nach der Ankunft. Denn bevor die Sölter ihr abschließendes Freiluft-Buffet mit vielen Leckereien genießen durften, stand der Wettkampf im Mittelpunkt. Besonders Wurftalent Ole Behrens wusste mit weiten Würfen zu beeindrucken. Der 15jährige Ole Behrens wollte beim letzten Stadionwettkampf der Saison mit Diskus und Kugel nochmal mit guten Leistung glänzen, bevor es in die Vorbereitung für die Saison 2026 geht. Beim Wettkampf in Uslar startete der junge Athlet mit der Kugel in die Veranstaltung. Mit seiner Bestleistung von 13,72m, die er noch mit der Angleittechnik erzielt hat, steht er an der zweiten Stelle der NLV-Bestenliste seiner Klasse. In Uslar nutzte er die Gelegenheit den Umstellungsprozess zur Drehstoßtechnik fortzusetzen. Bei seinem besten Versuch der bei 12,15m einschlug, war noch viel Potential für Verbesserung zu erkennen. Mit dem 1kg schweren Diskus konnte er zwar seine erst kürzlich an gleicher Stelle erzielten 42,55m nicht erreichen, zeigte aber mit guten 39,48m eine solide Leistung. „Eigentlich hätte ich gerne etwas weiter geworden, aber es ist Ok und nun freue ich mich aufs Wintertraining und die Aktion „Adventsläufer“, da möchte ich wieder viele Kilometer sammeln und ein wenig helfen Gutes zu tun“. W 55-Seniorin Sibylle Schunke veredelte ihre Teilnahme sogar mit einem 800m Rekord. Mit einer Zeit von 3:39,75 rannte sie über die zwei Stadionrunden einen neuen Kreisrekord. Die Möglichkeit des selten ausgeschriebenen Stundenlaufes nutzte der 74jährige Oldi Peter Siems und freute sich über beachtliche 10210m und eine 10000m Durchgangszeit von 57:57,93 Minuten Der Vorsitzende der Leichtathleten des Vereins Christoph Olbrich (M70) schleuderte den Speer auf 25,48m, während Matthias Schunke das 600g schwere Geräte in der Klasse 60+ auf 26,65m beförderte. Mas/Manfred Spittler Obwohl die Vereinsmeisterschaften beim SV Union Salzgitter wieder ein erfolgreiches (Sport-) Fest zum Abschluss der Bahnsaison waren, sind die Zukunftssorgen des Sports nicht zu verleugnen. So gab es bei den Jüngsten noch erfreuliche Teilnehmerfelder, allerdings bei allen Altersklassen über 14 Jahren setzt sich der Negativtrend fort. Ansprechende Leistungen gab es trotzdem und es waren einmal mehr die bekannten Namen, insbesondere Nikolas Raeth, Aline Derkow, Melanie Bremer, die neben den Zwergen der Veranstaltung den Stempel aufdrückten. Es war eine wahre Freude bei den Jüngsten insbesondere bei der Siegerehrung so viele strahlende Augen zu sehen. Einer der Strahlemänner war Lennard Pollman, der Fünfjährige wurde mit Schaumkuss und Goldmedaille als Sieger ausgezeichnet. Emil Duschek freute sich als zweiter über Urkunde und süßer Gabe mit dem Sieger. Die Jüngsten waren erst 3 Lenze alt und manchmal mussten Eltern und Betreuer neben ihren Sprösslingen bis ins Ziel mitlaufen. Jussi Keller ist so ein Zwerg, er rannte unter anderem im 50m Lauf nach 19,9 Sekunden ins Ziel. Lennard Pollman war bei den 5jährigen schon etwas flotter, er benötigte 11,3 Sekunden und sammelte im 3-Kampf 237 Punkte und seine Freude über Gold war riesig. Den aus 50m Lauf, Weitsprung und Ballwurf bestehenden Dreikampf bei den Mädchen „5“ beendete Helena Disc mit 761 Punkten als Siegerin. Flotte 9,4 Sekunden rannte sie über 50m. Der noch 17jährige Nikolas Raeth könnte schon fast ein Vorbild der Minis sein. Über 400m Hürden gehört er zu den Besten seiner Altersklasse in Deutschland und war sogar schon einige male im Fernsehen zu bewundern. Bei den Clubmeisterschaften beindruckte er auf der Aschenbahn mit einem ausgezeichneten 11,3 Sprint über 100m und 1725 Punkten im Dreikampf. Bei der anschließenden Meisterehrung mit Party durfte auch er sich über Gold freuen. Jonas Thierfelder könnte zukünftig durchaus ein guter Mehrkämpfer werden. Mit 12,7 Sekunden über 100m, einem Weitsprung von 4,88m und tollen 11,21 mit der Kugel, hatte auch der 14jährige die Nase vorne. Der ein Jahr ältere Ole Behrens beförderte die 4kg schwere Kugel auf starke 13,14m. In der Klasse U18 hätte Dominik Swoboda die gerne die 6m im Weitsprung geknackt, doch drei „Ungültige“ verhinderten sein Vorhaben. Er tröstete sich mit einem guten 12,3 Sekunden Sprint. Philine Fischer sammelte 1180 Punkte und sprintete unter anderem 11,7 Sekunden über 75m. Bei den Frauen freute sich die Siegerin Alina Derkow über einen 13,6 Sprint und 4,80m im Weitsprung. Im Rahmenwettbewerb Dreisprung erreichte sie zudem gute 9,34m. Auch die Senioren und Seniorinnen zeigten gute Leistungen. Matthias Schunke (u.a. 3,86m Weit) sammelte 1126 Punkte bei den M 60ern und freute sich ebenso über die glänzende Goldene wie die mehrfache Landesmeisterin Melanie Bremer, die 1518 Punkte sammelte. Nicht zum ersten Male wurde bei den lokalen Titelkämpfen deutlich, Sport ist mehr als nur der Leistungsgedanke, Sport verbindet, Sport kann die Gesundheit positiv beeinflussen und ganz besonders Aggressionspotentiale mindern, ja sogar abbauen. Sport übernimmt eine oft unterschätzte, ganz wichtige sozialpolitische Aufgabe, die auch bei der Integration eine wichtige Aufgabe spielen könnte. Alle Leistungen unter https://www.union-sz-leichtathletik.de/ergebnisse-vereinsmeisterschaften.html Mas/Manfred Spittler Bei den NLV + BLV Masters hatte die 47jährige Leichtathletin Melanie Bremer vom SV Union Salzgitter eine Reihe bemerkenswerter Auftritte. Sie durfte bei den Titelkämpfen in Zeven gleich viermal aufs oberste Treppchen um mit Gold dekoriert zu werden. Neben Goldmariechen Bremer, sie stellte zudem drei neue Kreisrekorde auf, sorgten vier Vereinskameraden mit zwei weiteren Titeln und weiterem Edelmetall für eine tolle Teamleistung der Sölter in der 23000 Einwohner Gemeinde hoch im Norden. Melanie Bremer ist Mutter einer kleinen Tochter und um sich voll und ganz auf die Meisterschaft konzentrieren zu können, musste das Töchterchen Kaja beschäftigt werden. Natürlich waren die Großeltern Conni und Vollblutleichtathlet Karl-Heinz mitgereist und somit hatte die Mama und auch der aktive Papa Björn Entlastung, aber auch die größten Fans dabei. Den Einstieg ins umfangreiche Programm machte W45 Athletin Bremer mit dem Kugelstoßen. Nach einem ausgezeichneten Einstig von 9,31m ein noch besser getroffener zweiter Versuch, der nach 9,49m in den Boden einschlug. Das bedeutete neben dem Sieg gegen eine fast gleichwertige Kontrahentin Christine Piehotzki (MTV Schöningen 9,31m), auch noch ein neuer Kreisrekord. Kaum eine Stunde später ein völlig anderer Bewegungsablauf, es ging es zum Dreisprung. Nach drei Versuchen unter der 9-Metern-Marke waren einige technische Korrekturen fällig. Dann im Vierten nach Hop, Step und Jump der Rekordsprung auf 9,35m und natürlich die Meisterschaft. Drei weiter Vereinskameraden rundeten mit beachtlichen Leistungen diesen ersten Tag ab. Der M35er Maximilian Duschek rannte über die harte 200m Sprintstrecke in 25,32 Sekunden zu Silber, während Manfred Spittler (M70) im Hochsprung mit 1,20m dritter wurde und Christoph Olbrich mit 25,67m im Speerwurf dieser Klasse als vierter nur knapp das Edelmetall verpasste. Am zweiten Tage sollte Melanie Bremer ihre Siegesserie fortsetzen. Im Weitsprung landete die vielseitige Athletin und Trainerin in ihrem besten Versuch nach 4,20m ihren dritten goldenen Streich. Natürlich hatte sie auch in ihrer Spezialdisziplin dem Speerwurf das wertvollste Edelmetall im Visier. Nach einer tollen Serie traf Bremer den 600g schweren Speer im letzten Versuch fast ideal, so dass dieser auf 32,56m segelte und sie damit den Titel 4 eingefahren hatte. Auch diese Leistung geht als neuer Kreisrekord in die Bücher ein. Ihr Partner Björn Lippold wollte ebenfalls seinen Beitrag leisten. Nach langer Verletzungspause gab es wieder ein Landestitel für den Hammerwurfspezialisten, allerdings mit dem Diskus. Auch er nutzte den letzten Versuch um mit 32,14m in der Klasse M40 den den weitesten Wurf zu landen. Maximilian Duschek brachte das Kunststück fertig einen kompletten Medaillensatz zu sammeln. Nachdem er am ersten Tage Silber über 200m erlaufen hatte, sprintete er über 100m der M35er in 12,46 Sekunden auf Platz drei. Im Weitsprung katapultierte er sich dann auf 5,65m. Das war der Flug zu Gold geflogen und er hatte sogar eine größere Weite als der M30 Sieger in die Grube gezaubert. Mas/Manfred Spittler Der Höhepunkt der Leichtathletiksaison wird zweifelsohne die unmittelbar bevorstehende Weltmeisterschaft in Tokio sein. Doch auch national und Regional hat die Leichtathletik einiges zu bieten. Bei einem Werfertag des SV Union Salzgitter wussten insbesondere Melanie Bremer mit ihrem Speerwurfrekord, aber auch Nachwuchswerfer Ole Behrens mit weiten Würfen zu beeindrucken Zu Beginn der Veranstaltung wurde aber nicht geworfen, sondern es gab einen Einlagewettbewerb, den Dreisprung. Die gößte Weite erzielte dabei Sprinterin Alina Derkow, die im Hop, Step und Jump mit guten 9,26m im Mittelfeld der Landesbestenliste landete. Speerwurfspezialistin Melanie Bremer landete nach 8,73m in der Grube. Die W45 Athletin, die auch als Übungsleiterin für die Athleten viel leistet, nutzte die guten Bedingungen zur Verbesserung ihres eigenen Kreisrekordes im Speerwurf. Mit ihrem Rekordwurf auf 31,95m gehört sie in der W45 zu den TOP 10 im DLV. Etwas mehr versprochen hatte sich der 15jährige Ole Behrens auf der Heimatanlage. Im Kugelstoßen landete sein bester Versuch mit der 4kg Kugel nach 12,95m. Seine Jahresbestleitung liegt bei 13,72m. Mit dem Diskus wuchsen nach dem Einwerfen die Hoffnung auf einen 40+ Wurf. Doch im Wettkampf segelte die Scheibe zwar auf gute 38,60m, doch der Wunsch seine Bestleistung von 40,01m zu übertreffen, musste der junge Athlet noch vertagen. Im Wurffünfkampf sammelte M75er Karlheinz Lippold 2207 Punkte und Christoph Olbrich bei den M70ern 1906 Punkte. M60er Mathias Schunke beförderte den 600g Speer auf gute 27,93. Martin Graumann verfehlte mit guten 29,30m im Hammerwurf die 30m nur knapp. Alle Ergebnisse hier Mas/Manfred Spittler Bild: Sport im Osten (MDR) Trotz Oberschenkelverletzung stellte der Salzgitteraner Leichtathlet Nikolas Raeth eindrucksvoll unter Beweis, dass er zur DLV Nachwuchs-Elite über 400m Hürden zählt. Bei den nationalen Titelkämpfen in Bochum qualifizierte sich der 17jährige als Vorlaufsieger sicher für das Finale und zeigte im Endlauf trotz Handicap ein starkes Rennen. Natürlich war der für den SV Union startende Gymnasiast in die von Liedermacher Grönemeyer besungenen Stadt gefahren, um im Konzert der Besten mitzuspielen und vielleicht sogar auf den Zug in Richtung U20 EM im finnischen Tampere aufzuspringen. Im Vorlauf lief alles nach Plan, denn obwohl das Talent mit angezogener Handbremse ins Rennen ging musste er nur zum Schluss etwas anziehen um die Nase vorn zu haben. Im Ziel blieb die Uhr nach guten 54,50 Sekunden stehen. Seiner Mimik konnte man entnehmen, dass es ein idealer Aufgalopp für das Finale war. In der Nacht vor dem Endlauf schien Raeth dann zudem die nötige Kraft für seine Vorhaben getankt zu haben. „Als der Starter uns in die Blöcke schickte hatte ich ein gutes Gefühl. Doch schon kurz nach dem Startschuss spürte ich, dass etwas mit dem Oberschenkel nicht stimmt. Bricht die gerade ausgeheilte Zerrung wieder auf, oder ist es eine Verhärtung, schoss es mir durch den Kopf“ erinnert sich der Sölter. So gehandicapt ging es bis zur 8. Hürde. „Erst hier ließen die Probleme etwas nach und ich konnte mit einem guten Finish noch einige Kontrahenten abfangen, aber das angestrebte Ziel rückte in die Ferne“, blickte ein doch etwas enttäuschte Nikolas Raeth aufs Rennen zurück. Als guter fünfter lief er in feinen 53,59 Sekunden über die Ziellinie. Mit der Zeit hatte er seine noch junge Bestleistung nur um 21 Hundertstel verfehlt und war zudem Drittschnellster Läufer der Altersklasse 2007 im Rennen. Mehr als nur ein Trostpflaster sollte die Erkenntnis sein, dass er auch im nächsten Jahr noch der Klasse U20 angehört. Mas/Manfred Spittler Nikolas Raeth vom SV Union Salzgitter ist mit einer weiteren Steigerung über 400m Hürden seinem Wunsch ins Nationaltrikot zu schlüpfen wieder einen Schritt nähergekommen. Im Rahmen der international besetzten Bauhaus Gala in Mannheim verbesserte der Jugendliche Sprinter den 44 Jahre alten Kreisrekord der Männer von Manfred Spittler und hofft nun in den nächsten Rennen durch eine weitere Steigerung auf den Zug zur U20 Europameisterschat aufspringe zu können. Beim dem Leichtathletik-Meeting trafen sich Talente aus mehr als 20 Nationen im Michael Hoffmann Stadion. Einer von ihnen der Salzgitteraner Nikolas Raeth. Nachdem er zwei Wochen zuvor auf Grund einer leichten Zerrung seinen Start bei der Sparkassen Gala in Regensburg vorsorglich abgesagt hatte, wollte er in Mannheim seinen ersten Angriff auf die U20 EM Norm wagen. „Mir ist klar, dass es schwer wird die die 52,80 für Tampere zu knacken, aber warten wirs ab“, der Kommentar des Sportsmannes mit Bodenhaftung. Bei seinem Versuch in Mannheim klappte es zwar noch nicht, aber es sprang wieder ein neuer Rekord für die Flächenstadt Salzgitter heraus. Nikolas Raeth war im ersten von drei Läufen des hervorragend besetzten Meetings. Bei großer Hitze, aber glücklicherweise mit wenig Wind ertönte der Startschuss und schon an der ersten Hürde nach 45m war der Sölter gut dabei und wirkte dynamisch und locker. Es sollten noch 9 Hürden im Abstand von jeweils 40m kommen. Raeth startet in der Regel nicht so aggressiv wie viele seine Kontrahenten hat aber auf der Zielgeraden ein starkes Finish. Beim Zieldurchlauf wurde er in 53,38 Sekunden auf Platz vier registriert. Der Lohn für ein tolles Rennen, denn damit hatte er die bisherig Höchstmarke seines Vereinskameraden Spittler (53,67 Sek) aus dem Jahre 1983 um 29 hundertstel Sekunden verbessert. Die Quali für die EM war es noch nicht, aber der 17jährige Schlaks zeigte sich optimistisch: „Der Trainer hat mit unter anderem für das nächste Rennen mit auf den Weg gegeben, ich soll noch mutiger angehen, dann ist das durchaus möglich. Neben Raeth erfreute mit dem Werfer Ole Behrens bei den Norddeutschen Meisterschaften U20 und U16 in Rostock ein weiterer Salzgitteraner. Wenige Wochen vor den Titelkämpfen hatte sich das Wurftalent im Kugelstoßen bei dem Landesmeisterschaften in Oldenburg auf 13,71m gesteigert. In der Stadt an der Warnow steigerte der 15jährige seinen noch jungen Vereinsrekord noch einmal, auf nunmehr 13,72m und wurde mit 7cm auf den Bronzerang vierter. Mas/Manfred Spittler |
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